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In der Werkstatt

Schmieden einer Damastklinge durch Viktor Berbekucz in traditioneller Technik. 

 

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In meiner Werkstatt stelle ich Einzelstücke und Serien her. Grundsätzlich wende ich traditionelle Technik an. Das Schmieden, das Schleifen und das Polieren haben sich im Laufe der Jahrhunderte nicht grundlegend geändert, aber dank den Errungenschaften der Technik wurden diese Arbeitsvorgänge bedeutend beschleunigt. (Der Gehilfe wurde schneller müde als der mechanische Hammer. )Die hergestellten Produkte verlangen sehr viel Handarbeit.

Und jetzt sehen wir uns an, wie ein Schwert angefertigt wird:

Die Klinge: Ich setze dazu weichen Stahl aus 51CRV-4 ein.

 

Schmieden, Schleifen:

In diesen zwei Arbeitsabschnitten forme ich die Gestalt der Klinge aus

 

Wärmebehandlung:

Die ausgeformte Klinge wird über 800 C° erhitzt und danach im Ölbad abgekühlt, so erreicht sie eine Härte von 50 - 54 Rockwell. Nun halte ich das Material auf einer Temperatur von ca. 200 C°, damit es nicht spröde wird und bricht. Dieses Verfahren nennt man "Anlassen".

Um die Qualität ständig zu halten, kontrollieren wir das Ergebnis der Wärmebehandlung mit einem Härteprüfgerät.

 

Glätten:

Nach der Wärmebehandlung verwirft sich die Klinge. Sie wird am Amboss mit Hämmern abgeglichen. Danach muss sie wieder geschliffen werden.

 

Polieren:

Ich poliere die Klinge zuerst mit immer feinkörnigerem Polierpulver, dann mit einer Lumpenscheibe.

 

Der Griff:

Seine Bestandteile sind die Parierstange, beziehungsweise der Knauf. Er kann durch Schmieden, Sandguss oder Präzisionsguss angefertigt werden. Einige Teilstücke werden durch Drehen ausgestaltet. Der Handgriff ist aus hartem Holz, besteht aus zwei Hälften, in die ich die Öffung des Griffdorns einschnitze.Das Holz wird mit Eisendraht oder Leder umwickelt.

 

Zusammenbau :

Bei einem Fechtschwert ist der fachgemäße und präzise Zusammenbau sehr wichtig. Die Angel wird aus demselben Material wie die Klinge gefertigt. Der Ansatz der Klinge ist bogenförmig und weich, damit bei der Parierstange kein Klingenbruch entsteht. Die Parierstange wird fest mit der Klinge verbunden, um seine Bewegung beim Gebrauch zu verhindern. Der Knauf ist wie bei den alten Originalen aus dem Mittelalter vernietet.

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